| Eine
anspruchsvolle (!) Tour durch 3 romantische Täler. Nach Regenfällen
wird für den Abstieg ins Magental ein Wanderstock empfohlen.
Vom Bahnhof
Waldhausen (670 m ü.N.N.) folgen wir der Gussenstadter Straße, biegen
dann links und nach ca. 200 m rechts in den Wannenbergweg ab. Das Zeichen der
roten Gabel weist uns den Weg links zur Straße und der Bahnstrecke nach
Gussenstadt, die wir überqueren. Ein geteerter Feldweg führt uns zum
Wald. Dort angekommen, gehen wir rechts am Waldrand entlang. Durch eine Senke
gelangen wir entlang einer verwachsenen Wacholderheide zum Eingang des Magentals
(605 m ü.N.N.).
Wir folgen jetzt der roten Raute links und kommen
ins Magental, einem Teil des Naturschutzgebiets Eybtal (NSG). Das mit über
1.500 Hektar größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart
liegt auch auf Geislinger Markung und birgt beeindruckende Schätze: 20 markante
Weißjura-Felsen, naturnahe Waldbestände, Steppenheiden, Streuobstwiesen
und 400 Tier- und Pflanzenarten, die unter Naturschutz stehen.
Nachdem
wir den steilen, ca. 110 m langen Abstieg gemeistert haben, erreichen wir das
romantische Roggental. Am rechten Talrand grüßt die Untere Roggenmühle,
auf der linken Seite erhebt sich der imposante Roggenstein.
Die Wanderroute
führt uns jetzt mit dem Wegzeichen der roten Gabel auf der linken Talseite
nach Eybach, das wir über die Rösgasse und Mühlbachstraße
durchqueren. Rechts erhebt sich der mächtige Himmelsfelsen, den wir erst
beim Eintritt ins Felsental aus dem Auge verlieren. Die rote Gabel führt
uns nun das bizarre Felsental aufwärts. Über zwei Metalltreppen wird
eine felsige Enge überwunden. Bald gabelt sich der Wanderweg.
Unser
Weg, gekennzeichnet durch die rote Raute, biegt jetzt links ab Richtung Waldhausen.
Stetig aufwärts erreichen wir bei der Forststraße die Wegekreuzung
in der Rackenhalde. Links geht es zur Skihütte, wir aber folgen unserem Zeichen
geradeaus weiter.
Nach wenigen Minuten kommen wir auf eine Waldlichtung
und hier heißt es aufzupassen, denn der links aufsteigende Weg ins Nonnental
ist leicht zu übersehen. Diesem folgen wir, und nachdem wir den Wald verlassen
haben, geht es zuerst rechts ab, und über Gras- und Feldwege erreichen wir
wieder die Bahnlinie. Dort biegen wir links ab, und auf geteertem Weg erreichen
wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Bahnhof in Waldhausen.
Wir empfehlen,
geeignete Wanderkarten mitzuführen. |