Die Diesellok Voith 3

Klaus 2

Status: im Einsatz


Die B-dm (Deutz) war ehemals Werklok Nr. 3 bei der Firma Voith in Heidenheim. Bei uns wird sie vor allem für dieselbespannte Sonderzüge und für den Verschub der Museumswagen eingesetzt.

Ebenfalls von der Fa. Voith kam deren ehemalige Werklok Nr. 2. Vor schweren bzw. langen Sonderzügen wird die Lok teilweise auch zusammen mit ihrer "Brudermaschine" in Doppeltraktion eingesetzt.

Die B-dm (Deutz) war ehemals Werklok Nr. 3 bei Voith, ist als Vertärkung des Blauen Klaus für den Güterverkehr auf der Strecke Amstetten - Gerstetten vorgesehen.


Technische Daten Lok 3
Baujahr 1956, Deutz
Bauart/Achsfolge B
Typ A8L614R
Treib- und Kuppelraddurchmesser -
Leistung 96kW/130 PS
Höchstgeschwindigkeit 34 km/h
Länge über Puffer 6.500 mm
Gewicht dienstbereite Lok -
  98 80 3434 104-6

Die Diesellok Blauer Klaus


Status: abgestellt


Die 1953 gebaute B-dm (Deutz, Fabrik-Nr. 55414) war ehemals Werklok Nr. 2 bei der Heidenheimer Firma Voith. Bei uns wird sie vor allem für dieselbespannte Sonderzüge und für den Verschub der Museumswagen eingesetzt.

Ebenfalls von der Firma Voith konnte deren Werklok Nr. 3 als Dauerleihgabe übernommen werden. Die Lok dient vor allem als Reserve für den "Blauen Klaus". Vor schweren bzw. langen Sonderzügen wird die Lok teilweise auch zusammen mit ihrer "Brudermaschine" in Doppeltraktion eingesetzt.

Seit September 1999 kann an diese Lok ein Schneepflug für die Schneeräumung der Lokalbahn angebracht werden.


Technische Daten Blauer Klaus, Lok 2
Baujahr 1952, Deutz
Bauart/Achsfolge B
Typ A6M517R
Treib- und Kuppelraddurchmesser -
Leistung 79kW/107 PS
Höchstgeschwindigkeit 32 km/h
Länge über Puffer 6.500 mm
Gewicht dienstbereite Lok -
  98 80 3438 001-0

Spantenwagen 19054


Spantenwagen 19054

Im Lokalbahnzug befinden sich auch drei Waggons, die aus Österreich stammen. Einer davon ist der Sitzwagen 19054. Dieser Waggon gehört zur Familie der Spantenwagen. Diese Fahrzeuge entstanden nach dem 2. Weltkrieg im Werk St.Pölten der Österreichischen Bundesbahnen aus sehr unterschiedlichen alten Fahrzeugen mit Holzaufbau. Die damaligen Staatsbahnen litten massiv unter einem Wagenmangel, so dass ein Umbau- und Vereinheitlichungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Im Gegensatz zu den umgebauten Wagen der Deutschen Bundesbahn oder der französischen SNCF bekamen die Fahrzeuge in Österreich noch die heute sehr beliebten offenen Plattformen.

Nach dem schweren Eisenbahnunfall von Schaftlach wurden die drei Waggons 1988 kurzfristig in Österreich beschafft, wo sie in blau-beiger Lackierung noch vor kurzem im Einsatz standen. Der Waggon besitzt eine unabhängige Webasto-Heizung, so dass er unabhängig von der Dampflok auch bei kaltem Wetter beheizt werden kann. Bei uns erhielt er Ende der 1990er-Jahre auch zusätzlich eine Dampfheizung mit Versorgung von der Dampflok.

Technische Daten - 19 054
Betriebsnummer 19 054
Bauart, Herkunft BT, Spantenwagen, ex ÖBB 50 81 24 19 054
Länge über Puffer 13.800 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.000 mm
Gewicht 16 t
Sitzplätze 52
Heizung Dampf, Webasto-Standheizung
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller vermutlich Maschinen-Waggonbau AG Simmering
Baujahr 1925
Bei UEF/LAG seit 1988
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

Suche