Triebwagenbeiwagen VB 111

Der Triebwagenbeiwagen VB 111 war ursprünglich zusammen mit dem Triebwagen T 09 auf der Talgangbahn zwischen Albstadt-Ebingen und Albstadt-Onstmettingen im Einsatz. Im Jahr 2000 wurde der Verkehr dort unerwartet schnell eingestellt und die Fahrzeuge gelangten zunächst zu Abstellung nach Untergröningen. Nach einigen Jahren dort wurden der VB 111 und der Triebwagen T 09 an die Museumsbahn Friesoythe - Cloppenburg südwestlich von Bremen verkauft. Dort sind noch weitere ehemalige WEG-Fahrzeuge im Einsatz zu erleben. Die Aufarbeitung des VB 111 und T 09  wurde jedoch nicht weiter geführt, so dass die Fahrzeuge letztlich 2016 von der Lokalbahn gekauft werden konnten.

Der VB 111 soll künftig zusammen mit unserem Triebwagen T 06 eingesetzt werden und damit den früher vorhandenen VS 209 ersetzen, der leider aufgrund des schlechten Zustandes verkauft wurde.

Technische Daten
Betriebsnummer VB 111
Bauart, Herkunft Triebwagen-Beiwagen, ex WEG
Länge über Puffer 13500 mm
Achsabstand 7000 mm
Höhe 3700 mm
Gewicht 13,7 t
Sitzplätze 52
Heizung Strom
Stromversorgung Fremdversorgung
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Auwärter, Stuttgart
Baujahr 1964
Bei UEF/LAG seit 2016
Status wartend auf Aufarbeitung

Donnerbüchse "Stettin"

Ci 85 956


 

Die junge Deutschen Reichsbahn entwickelte Anfang der 1920er Jahre sogenannte "Einheitswagen", um die unübersichtliche und unwirtschaftliche Typenvielfalt der Länderbahnwagen zu bereinigen. Zwischen 1921 und 1930 wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Tausend Durchgangswagen der 3. und 4. Klasse mit offenen Einstiegsbühnen gebaut, die als "Donnerbüchsen" bezeichnet werden. Die Bundesbahn musterte die letzten Exemplare Anfang der 1970er Jahre aus.

Kurz nach der Vereinsgründung erwarben die Ulmer Eisenbahnfreunde 1971 die Wagen 85950 "Stettin", 85956 "Stettin" und 85123 "Frankfurt M" von der DB. Sie wurden zusammen mit den vereinseigenen Dampfloks 98 812 und 86 346 zunächst auf Bundesbahngleisen und nach dem Dampfverbot der DB auf der WEG- Strecke Amstetten – Gerstetten eingesetzt.

Aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes wurde der 83956 Anfang der 1990er Jahre aus dem Betrieb genommen und harrt seitdem in der Anschlussstelle Kickethau abgestellt einer Generalüberholung.

Technische Daten - 85 956
Betriebsnummer 85 956 "Stettin"
Bauart, Herkunft Ci (ex "Donnerbüchse", DB Biw 85 956)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 21 t
Sitzplätze 56
Heizung Dampf
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Linke-Hoffmann-Busch
Baujahr 1928
Bei UEF/LAG seit 1971
Status abgestellt

Donnerbüchse "Dresden"

Ci 85 211



Die junge Deutschen Reichsbahn entwickelte Anfang der 1920er Jahre sogenannte "Einheitswagen", um die unübersichtliche und unwirtschaftliche Typenvielfalt der Länderbahnwagen zu bereinigen. Zwischen 1921 und 1930 wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Tausend Durchgangswagen der 3. und 4. Klasse mit offenen Einstiegsbühnen gebaut, die als "Donnerbüchsen" bezeichnet werden.

Einige der Fahrzeuge gelangten während des Zweiten Weltkriegs nach Österreich, wo sie von den ÖBB weiterhin eingesetzt und auch modernisiert wurden. Von dort erwarben die UEF die Wagen 84476 „Oppeln“ und 85211 "Dresden" im Jahr 1982, um sie zusammen mit 98 812 auf der Lokalbahn einzusetzen.

Der "Dresden" wurde von 1998 bis 2001 aufwendig renoviert, wobei er die ÖBB- Inneneinrichtung mit weißen Hartfaserplatten behielt.

Technische Daten - 85 211
Betriebsnummer 85 211 "Dresden"
Bauart, Herkunft Ci (ex "Donnerbüchse", ÖBB 37449 Biho)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 20 t
Sitzplätze 48
Heizung Dampf
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Gothaer Waggonfabrik AG
Baujahr 1929
Bei UEF/LAG seit 1982
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

Donnerbüchse "Frankfurt/M"

Ci 85 123


85 956 und 85 123 FRANKFURT: Diese beiden Wagen sind schon seit etlichen Jahren in der ehem. Verladeanlage der Bundeswehr im "Kickethau" bei Gerstetten abgestellt, eine Aufarbeitung ist erst längerfristig geplant 


Die junge Deutschen Reichsbahn entwickelte Anfang der 1920er Jahre sogenannte "Einheitswagen", um die unübersichtliche und unwirtschaftliche Typenvielfalt der Länderbahnwagen zu bereinigen. Zwischen 1921 und 1930 wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Tausend Durchgangswagen der 3. und 4. Klasse mit offenen Einstiegsbühnen gebaut, die als "Donnerbüchsen" bezeichnet werden. Die Bundesbahn musterte die letzten Exemplare Anfang der 1970er Jahre aus.

Kurz nach der Vereinsgründung erwarben die Ulmer Eisenbahnfreunde 1971 die Wagen 85950 "Stettin", 85956 "Stettin" und 85123 "Frankfurt M" von der DB. Sie wurden zusammen mit den vereinseigenen Dampfloks 98 812 und 86 346 zunächst auf Bundesbahngleisen und nach dem Dampfverbot der DB auf der WEG- Strecke Amstetten – Gerstetten eingesetzt.

Aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes wurde der 85123 Anfang der 1990er Jahre aus dem Betrieb genommen und harrt seitdem in der Anschlussstelle Kickethau abgestellt einer Generalüberholung. Er wurde bereits entkernt und wartet nun auf seine weitere Aufarbeitung.

Technische Daten - 85 123
Betriebsnummer 85 123 "Frankfurt/M"
Bauart, Herkunft Ci (ex "Donnerbüchse", DB Biw 85 123)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 21 t
Sitzplätze 56
Heizung Dampf
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Hannoversche Waggonfabrik AG
Baujahr 1929
Bei UEF/LAG seit 1971
Status abgestellt

Donnerbüchse "Oppeln"

Ci 84 476



Die junge Deutschen Reichsbahn entwickelte Anfang der 1920er Jahre sogenannte "Einheitswagen", um die unübersichtliche und unwirtschaftliche Typenvielfalt der Länderbahnwagen zu bereinigen. Zwischen 1921 und 1930 wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Tausend Durchgangswagen der 3. und 4. Klasse mit offenen Einstiegsbühnen gebaut, die als "Donnerbüchsen" bezeichnet werden.

Einige der Fahrzeuge gelangten während des Zweiten Weltkriegs nach Österreich, wo sie von den ÖBB weiterhin eingesetzt und auch modernisiert wurden. Von dort erwarben die UEF die Wagen 84476 „Oppeln“ und 85211 "Dresden" im Jahr 1982, um sie zusammen mit 98 812 auf der Lokalbahn einzusetzen.

Der 84 476 "Oppeln" wurde Anfang der 1990er Jahre grundlegend überholt und präsentiert sich im Inneren in gediegenen Holztönen.

Technische Daten - 84 476
Betriebsnummer 84 476 "Oppeln"
Bauart, Herkunft Ci (ex "Donnerbüchse", ÖBB 37440 Biho)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 19 t
Sitzplätze 48
Heizung Dampf
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Waggonfabrig Christoph u. Urnack AG
Baujahr 1928
Bei UEF/LAG seit 1982
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

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