Spantenwagen mit Gepäckabteil

BT 27 013, ÖBB Baureihe BDT 7237



Im Lokalbahnzug befinden sich auch drei Waggons, die aus Österreich stammen. Einer davon ist der Halbgepäckwagen BT 27013. Dieser Waggon gehört zur Familie der Spantenwagen. Diese Fahrzeuge entstanden nach dem 2. Weltkrieg bei den Österreichischen Bundesbahnen aus sehr unterschiedlichen alten Fahrzeugen mit Holzaufbau. Die damaligen Staatsbahnen litten massiv unter einem Wagenmangel, so dass ein Umbau- und Vereinheitlichungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Im Gegensatz zu den umgebauten Wagen der Deutschen Bundesbahn oder der französischen SNCF bekamen die Fahrzeuge in Österreich die noch heute sehr beliebten offenen Plattformen.

Nach dem schweren Eisenbahnunfall von Schaftlach wurden die drei Waggons 1988 kurzfristig in Österreich beschafft, wo sie in ultramarinblau-elfenbeinfarbener Lackierung noch vor kurzem im Einsatz standen.  Der Waggon besitzt eine unabhängige Webasto-Heizung, so dass er unabhängig von der Dampflok auch bei kaltem Wetter beheizt werden kann. Bei uns erhielt er Ende der 1990er-Jahre auch zusätzlich eine Dampfheizung mit Versorgung von der Dampflok. Bei der Lokalbahn dient er im Dampfzug der Beförderung von Fahrrädern, Getränken und Expressgut. Seit 2021 erstahlt er wieder in den ursprünglichen Farben saphierblau/elfenbein.

Technische Daten - 27 013, ÖBB-Baureihe BDT 7237
Betriebsnummer 27 013
Bauart, Herkunft BDT, Spantenwagen, ex ÖBB 50 81 24 27 013
Länge über Puffer 13.800 mm
Achsstand: 8.000 mm
Gewicht 16 t
Sitzplätze 28
Heizung Dampf + Webasto-Standheizung
Stromversorgung Batterie und Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, auf der Lokalbahn: 50 km/h
Ursprünglicher Hersteller vermutlich Maschinen-Waggonbau AG Simmering
Umbau Waggonwerkstatt Feldkirch
Baujahr 1924 / Umbau 1961
Bei UEF/LAG seit 1988
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug
  75 80 9329 400-0

Spantenwagen 19054


Spantenwagen 19054

Im Lokalbahnzug befinden sich auch drei Waggons, die aus Österreich stammen. Einer davon ist der Sitzwagen 19054. Dieser Waggon gehört zur Familie der Spantenwagen. Diese Fahrzeuge entstanden nach dem 2. Weltkrieg im Werk St.Pölten der Österreichischen Bundesbahnen aus sehr unterschiedlichen alten Fahrzeugen mit Holzaufbau. Die damaligen Staatsbahnen litten massiv unter einem Wagenmangel, so dass ein Umbau- und Vereinheitlichungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Im Gegensatz zu den umgebauten Wagen der Deutschen Bundesbahn oder der französischen SNCF bekamen die Fahrzeuge in Österreich noch die heute sehr beliebten offenen Plattformen.

Nach dem schweren Eisenbahnunfall von Schaftlach wurden die drei Waggons 1988 kurzfristig in Österreich beschafft, wo sie in blau-beiger Lackierung noch vor kurzem im Einsatz standen. Der Waggon besitzt eine unabhängige Webasto-Heizung, so dass er unabhängig von der Dampflok auch bei kaltem Wetter beheizt werden kann. Bei uns erhielt er Ende der 1990er-Jahre auch zusätzlich eine Dampfheizung mit Versorgung von der Dampflok.

Technische Daten - 19 054
Betriebsnummer 19 054
Bauart, Herkunft BT, Spantenwagen, ex ÖBB 50 81 24 19 054
Länge über Puffer 13.800 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.000 mm
Gewicht 16 t
Sitzplätze 52
Heizung Dampf, Webasto-Standheizung
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller vermutlich Maschinen-Waggonbau AG Simmering
Baujahr 1925
Bei UEF/LAG seit 1988
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

Spantenwagen 19059

 


Spantenwagen 19059 2

Im Lokalbahnzug befinden sich auch drei Waggons, die aus Österreich stammen. Einer davon ist der Sitzwagen 19059. Dieser Waggon gehört zur Familie der Spantenwagen. Diese Fahrzeuge entstanden nach dem 2. Weltkrieg im Werk St.Pölten der Österreichischen Bundesbahnen aus sehr unterschiedlichen alten Fahrzeugen mit Holzaufbau. Die damaligen Staatsbahnen litten massiv unter einem Wagenmangel, so dass ein Umbau- und Vereinheitlichungsprogramm ins Leben gerufen wurde. Im Gegensatz zu den umgebauten Wagen der Deutschen Bundesbahn oder der französischen SNCF bekamen die Fahrzeuge in Österreich noch die heute sehr beliebten offenen Plattformen.

Nach dem schweren Eisenbahnunfall von Schaftlach wurden die drei Waggons 1988 kurzfristig in Österreich beschafft, wo sie in blau-beiger Lackierung noch vor kurzem im Einsatz standen.  Der Waggon besitzt eine unabhängige Webasto-Heizung, so dass er unabhängig von der Dampflok auch bei kaltem Wetter beheizt werden kann. Bei uns erhielt er Ende der 1990er-Jahre auch zusätzlich eine Dampfheizung mit Versorgung von der Dampflok.

Technische Daten - 19 059
Betriebsnummer 19 059
Bauart, Herkunft BT, Spantenwagen, ex ÖBB 50 81 24 19 059
Länge über Puffer 13.800 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.000 mm
Gewicht 16 t
Sitzplätze 52
Heizung Dampf, Webasto-Standheizung
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Maschinen-Waggonbau AG Simmering
Baujahr 1925
Bei UEF/LAG seit 1988
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

Wohn-/Werkstattwagen

Donnerbüchse 79 048



Diese Donnerbüchse verdiente sich bei der DB zuletzt im Bauzugdienst ihr Gnadenbrot. Der Wohn-/Werkstattwagen kam 1995 zur Lokalbahn und wird hier meist als "Mannschafts-" oder "Werkstattwagen" bezeichnet. In ihm übernachten die Aktiven der Lokalbahn, wenn sie am Wochenende nicht heimfahren können oder wenn bei längeren Sonderfahrten auswärts geschlafen werden muss.

Die eine Hälfte des Wagens ist als Wohnraum mit Tisch, vier Betten und einem Ofen eingerichtet. Dies ist die Hälfte, wo auf dem Dach das Ofenrohr unter einer Abdeckung endet. Die andere Hälfte ist als Werkstatt und Lager eingerichtet, so dass bei Fahrten außerhalb der Lokalbahn stets Reparaturmöglichkeiten und Ersatzteile vorhanden sind.

Zuletzt war der Waggon in Goldshöfe zwischen Nördlingen und Aalen stationiert.

 

Technische Daten - 79 048
Betriebsnummer 79 048
Bauart, Herkunft Wohn-/Werkstattwagen (ex "Donnerbüchse", DB)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 20 t
Plätze 4 Betten + 2 Feldbetten
Heizung Ofen im Wohnabteil
Stromversorgung vom 400 V-Netz
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller unbekannt
Baujahr unbekannt
Bei UEF/LAG seit 1994
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug
  75 80 2429 263-6

Donnerbüchse Bi 84 476

Bi 84 476



Die junge Deutschen Reichsbahn entwickelte Anfang der 1920er Jahre sogenannte "Einheitswagen", um die unübersichtliche und unwirtschaftliche Typenvielfalt der Länderbahnwagen zu bereinigen. Zwischen 1921 und 1930 wurden von verschiedenen Herstellern mehrere Tausend Durchgangswagen der 3. und 4. Klasse mit offenen Einstiegsbühnen gebaut, die als "Donnerbüchsen" bezeichnet werden.

Einige der Fahrzeuge gelangten während des Zweiten Weltkriegs nach Österreich, wo sie von den ÖBB weiterhin eingesetzt und auch modernisiert wurden. Von dort erwarben die UEF die Wagen 84 476 und 85211 im Jahr 1982, um sie zusammen mit 98 812 auf der Lokalbahn einzusetzen.

Der 84 476 wurde Anfang der 1990er Jahre grundlegend überholt und präsentiert sich im Inneren in gediegenen Holztönen.

Donnerbüchse Bi 84 476
Betriebsnummer 84 476
Bauart, Herkunft Ci (ex ÖBB 37440 Biho)
Länge über Puffer 13.920 mm
Drehgestellabstand -
Achsstand 8.500 mm
Gewicht 19 t
Sitzplätze 48
Heizung Dampf
Stromversorgung Generator mit Riemenantrieb
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Hersteller Waggonfabrig Christoph u. Urnack AG
Baujahr 1928
Bei UEF/LAG seit 1982
Status betriebsfähig, Stammfahrzeug im Lokalbahnzug

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